Mehr Marketing-Erfolg in den sozialen Netzwerken - Wiebke Wagner

5 Tipps für mehr Marketing-Erfolg in den sozialen Netzwerken

By Wiebke

mit sozialen Netzwerken zum Marketing-Erfolg

Das Thema Sichtbarkeit ist ja zurzeit in aller Munde. Wo sollte ich mich und meine Arbeit als Pferdepro präsentieren? Auf Facebook und Instagram oder lieber doch auf Pinterest? Und wie sieht es mit Twitter, Xing und LinkedIn aus? Was sollte ich posten? Und wie oft? Wie groß ist der Zeitaufwand?

Fragen über Fragen, die sich viele Pferdepros stellen, wenn sie die sozialen Netzwerke zur Vermarktung ihrer Dienstleistungen nutzen möchten. Das ist verständlich, denn die sozialen Netzwerke ändern sich ständig und jedes Netzwerk hat seine eigenen „Regeln“ was funktioniert und was nicht. Wie soll man da den Überblick behalten?  

Darum habe ich in diesem Artikel meine besten für Tipps für deinen Marketing-Erfolg in den sozialen Netzwerken zusammengefasst.  

Hast du schon von meinem  Marketingkurs speziell für Pferdepros gehört?

In diesem Kurs vermittle ich dir genau das Wissen, das du brauchst, um aus deinem Hobby Pferd ein lukratives Business zu machen!

  1. Setze dir sinnvolle Ziele

Was möchtest du mit deinen Marketingmaßnahmen in den sozialen Netzwerken eigentlich erreichen? Ich sehe bei meinen Kunden immer wieder, dass sie Marketing in den sozialen Netzwerken betreiben, aber entweder ohne damit ein bestimmtes Ziel zu verfolgen oder mit einem Ziel, das ihnen nicht unbedingt mehr Kunden bringt. Man kann man die Sache so angehen, aber woher weiß man dann, ob diese Arbeit in den sozialen Netzwerken wirklich mehr Kunden bringt oder ob man nur seine Zeit verschwendet? 

Natürlich geht es in den sozialen Netzwerken vor allem um Sichtbarkeit, aber diese Sichtbarkeit soll ja letztendlich zu mehr Kunden führen. Ich bin kein Freund davon, einfach nur „Likes“ zu sammeln, denn diese dienen meiner Meinung nach nur der eigenen Eitelkeit. Vielmehr sollte es darum gehen, sich z. B. als Experte auf einem bestimmten Gebiet zu positionieren, mit potenziellen Kunden ins Gespräch zu kommen, über die eigenen Dienstleistungen und Angebote zu informieren (in Maßen), Ausschnitte aus der eigenen Arbeit zu zeigen usw.  

  1. Entscheide dich für zwei, maximal drei Plattformen 

Auch wenn man das Gefühl hat, auf allen Plattformen präsent sein zu müssen, ist es vollkommen ausreichend, sich auf eine oder zwei, maximal drei Plattformen zu konzentrieren.

Als Pferdepros besteht unsere Hauptbeschäftigung ja nicht im Marketing, sondern in der Arbeit mit unseren Kunden und deren Pferden. Daher macht es Sinn, alle Marketingmaßnahmen so zu optimieren, dass sie so wenig Zeit wie möglich in Anspruch nehmen und dabei so effizient wie möglich sind.

LinkedIn, Xing und Twitter sind als Marketinginstrumente für Pferdepros nicht wirklich geeignet. Bleiben Instagram, Facebook und Pinterest. Wichtig ist es, die eigene Zielgruppe zu kennen und zu wissen, auf welcher Plattform diese die meiste Zeit verbringt. 

Jüngere potenzielle Kunden findet man eher auf Instagram, die etwas Älteren eher auf Facebook. Instagram eignet sich vor allem, wenn man Produkte anbietet oder besonders schöne Fotos zur Verfügung hat. Facebook eignet sich eher für Dienstleistungen und Informationen.

Wer gerne und regelmäßig Blogartikel schreibt ist auf der zurzeit noch weit unterschätzten Plattform Pinterest richtig (weil Pinterest nämlich eigentlich kein soziales Netzwerk ist, sondern eine Suchmaschine mit der man sehr viele Besucher auf die eigene Website „locken“ kann). 

  1. Veröffentliche regelmäßig neue Beiträge 

Hier stellt sich natürlich die Frage, was ist die Definition von regelmäßig? Meiner Meinung bedeutet das mindestens einmal am Tag. Hört sich viel an? Experten empfehlen bis zu 100 Beiträge pro Tag!!! Da sollte sich einer pro Tag für uns doch locker ausgehen, oder 😉 

Natürlich heißt das nicht, dass man wirklich jeden Tag etwas posten muss, man kann die Beiträge ja auch vorplanen und bereits auf der Plattform selbst (bei Facebook) oder in ein Tool eingeben, das die Beiträge dann automatisch veröffentlicht. Beispiele hierfür sind Planoly (Instagram), Tailwind (Instagram und Pinterest - mit diesem Link spart du 15 $ bei Tailwind) und Meet Edgar (Facebook und Instagram für iPhone-Nutzer, mit diesem Link sparst du dir im Oktober 2019 15 $ pro Monat, solange du Meet Edgar nutzt), aber es gibt noch viele andere. 

Oft werde ich von meinen Kunden gefragt, ob sie Ihre Fans oder Follower nicht nerven, wenn sie so viele Beiträge veröffentlichen. Die Antwort auf diese Frage ist ein ganz klares „Nein“! Die sozialen Netzwerke sind mittlerweile so „überfüllt“ und die Algorithmen so kompliziert, dass viele unsere Fans und Follower unsere Beiträge teilweise gar nicht zu Gesicht bekommen oder nur beim Durchscrollen einen ganz kurzen Blick darauf werfen.

Ein Beitrag, den man morgens veröffentlicht, ist bis zum Abend schon in den ewigen Tiefen der sozialen Netzwerke verschwunden. Wenn man dies beachtet, erscheinen die 100 Beiträge pro Tag direkt in einem ganz anderen Licht 😉 

  1. Veröffentliche Beiträge mit einem Mehrwert

Oft sehe ich Facebookseiten, auf denen die Betreiber NUR Beiträge zu ihren Produkten, Dienstleistungen oder Sonderangeboten veröffentlichen. Aber sei mal ehrlich, liest du solche Beiträge, wenn sie in deinem Feed auftauchen? Genau!

Deswegen kann man sich solche Beiträge auch direkt sparen. In den sozialen Netzwerken geht es darum, den anderen Nutzern durch gute Inhalte einen Mehrwert zu bieten, also z. B. neues Wissen zu vermitteln, einen interessanten Standpunkt aufzuzeigen oder sie zum Lachen zu bringen. Hierfür eignen sich Fotos und Videos, Blogbeiträge, Geschichten, Informationen aus dem Arbeitsalltag usw.  

  1. Bau in deine Beiträge einen sogenannten Call to Action

Was ist ein Call to Action? Call to Action ist die im Marketing und Verkauf übliche Bezeichnung für eine Handlungsaufforderung also „Lies hier meinen Blogartikel“, „Hör dir jetzt die neue Podcastfolge an“, „Schau dir mein Video an“, „Buch meinen Kurs“, „Ruf mich an für weitere Informationen“, „Sichere dir jetzt den Frühbucherpreis“.

Widerspricht das nicht Punkt 4, fragst du dich vielleicht? Nein, darum ist das „NUR“ oben in Großbuchstaben geschrieben 😉 Wir veröffentlichen unsere Beiträge in den sozialen Medien ja nicht nur zum Spaß oder weil wir nichts Besseres zu tun haben. Letztendlich möchten wir ja neue Kunden gewinnen.

Ausschlaggebend dafür, ob potenzielle Kunden unsere Beiträge als Spam oder interessant und informativ ansehen, sind die richtige Mischung und der Ton. Veröffentliche also einige Beiträge, in denen du nur einen Mehrwert bietest, andere, in denen du die Leser z. B. auf die Website umleitest (wo sie sich dann eventuell in deine Newsletterliste eintragen) und einige wenige, in denen du deine Dienstleistungen und Angebote vorstellst.  

Letztendlich geht es in den sozialen Netzwerken darum, mit potenziellen Kunden ins Gespräch zu kommen und Vertrauen in deine Fähigkeiten aufzubauen. Und natürlich, um gesehen zu werden. Wenn du diese beiden Aspekte berücksichtigst und dazu noch regelmäßig Beiträge mit einem Mehrwert veröffentlichst, solltest du bald erste Marketing-Erfolge sehen! Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß dabei! 

Weitere kostenlose Marketingtipps bekommst du auch in der Facebookgruppe „Tierisch gutes Marketing“, in der du dich auch mit anderen Dienstleistern für Tiere austauschen kannst.

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