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Haben Pferdebesitzer wirklich kein Geld?

By Wiebke

Hörst von Pferdebesitzern auch häufig, dass sie kein Geld haben? Behandlung oder Therapie zu teuer, Training zu teuer, Kurs zu teuer, Weiterbildung zu teuer? Pferd kostet so schon genug, da reicht es einfach nicht mehr für dich und deine Dienstleistung? Das ist nicht ungewöhnlich und geht den meisten Dienstleistern rund ums Pferd so. Angefangen vom Einstellbetrieb, über den Tierarzt bis hin zu Trainern und Therapeuten. Aber haben Pferdebesitzer wirklich kein Geld? 

Das kann man wahrscheinlich nicht pauschal sagen. Es gibt sicherlich Pferdebesitzer, die auf vieles verzichten, um sich ihr Pferd leisten und im Bedarfsfall Behandlungen bezahlen zu können. Ich beobachte aber zunehmend ein sehr interessantes Phänomen: Pferdebesitzer haben für einige Dinge Geld für andere aber scheinbar nicht. Wirft man mal einen Blick in die Spinde, sind die meist gut gefüllt – auch mit Sachen, die nicht schon seit zehn Jahren darin liegen. Rechnet man mal zusammen, was die ganzen Möhren, Äpfel, Bananen usw., die regelmäßig in rauen Mengen auf den Hof geschleppt werden, pro Monat kosten, kommt man ebenfalls auf einen ansehnlichen Betrag. Es ist also Geld vorhanden – heißt das, dass die Pferdebesitzer lügen, wenn sie sagen, dass sie kein Geld haben? 

Die Antwort ist ganz klar nein. Es ist alles eine Frage der Perspektive und der Prioritäten – und leider auch des Marketings. Schaut man sich einmal an, mit wem wir als Selbständige um das Geld der Pferdebesitzer konkurrieren, sind das einige sehr großen Marken mit noch größeren Marketing- und Werbebudgets. Futtermittelhersteller, Bekleidungshersteller, Anbieter für alle möglichen Ausrüstungsgegenstände fürs Pferd – von der Winterdecke bis hin zur Schabracke, mit allem farblich darauf abgestimmtem Zubehör. Da hat man es als Einzelkämpfer natürlich deutlich schwerer, um die Gunst (und die Euros) der Pferdebesitzer zu buhlen. Erschwerend kommt hinzu, dass die angebotenen Dienstleistungen in der Regel nicht so sichtbar sind, wir das neue Outfit von Pferd und Reiter. Natürlich ist davon auszugehen, dass man nach einigen Trainerstunden oder einem Kurs besser reitet oder das Pferd „besser läuft“. Auch eine Behandlung hat natürlich einen positiven Effekt auf das Pferd, aber es ist eben nicht so deutlich sichtbar.  

Der Ball liegt also nicht auf der Seite der Pferdebesitzer, sondern auf der der Dienstleister. Es ist unsere Aufgabe, sichtbarer zu werden und dafür zu sorgen, dass Pferdebesitzer den Mehrwert unserer Angebote sehen und anerkennen. Denn wir möchten ja nicht nur das Geld der Pferdebesitzer, wir möchten ja auch eine positive Veränderung bei Pferd und Reiter bewirken. Damit haben wir einen Vorteil gegenüber den meisten Produktanbietern. Oft sind es nur die Pferdebesitzer, deren Pferd über einen längeren Zeitraum verletzt oder krank war, die ein gesundes Pferd nicht mehr als selbstverständlich ansehen und diesen Zustand zu schätzen wissen. Diese Pferdebesitzer setzen dann auch andere Prioritäten – von der zwanzigsten Schibbi-Schabbi hin zu einer regelmäßigen osteopathischen Behandlung, zu gutem, gesundheitserhaltendem Training, zu einem Stall, in dem nicht auf Kosten der Pferde Einsparungen vorgenommen werden. 

Also als Pferdepros ist es unsere Aufgabe, uns so zu vermarkten, dass Pferdebesitzer den Wert unserer Dienstleistungen erkennen und bereit sind Geld dafür auszugeben. Damit meine ich keine Tricks und Manipulationen, sondern Aufklärung, Information und Beratung. Das ist es, was gutes Marketing ausmacht, gerade wenn man es mit Pferdebesitzern zu tun hat.  

Bist du dir nicht sicher, wie du deine Angebote individuell und effektiv vermarkten kannst, um mehr Kunden zu gewinnen? Gerne unterstütze ich dabei, die für dich richtige Strategie zu finden. Buch einfach ein kostenloses Strategiegespräch und wir überlegen gemeinsam, wie du dich am besten vermarkten kannst.

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Facebook für Pferdepros

By Wiebke

Wie kann ich Facebook am besten zur Kundengewinnung nutzen, das ist eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird. Macht es überhaupt Sinn Facebook zur Kundengewinnung zu nutzen und sollte ich mich für eine organische, also unbezahlte Strategie, oder doch lieber für bezahlte Facebook-Werbung entscheiden? Eine Antwort auf diese Fragen, findest du in diesem Blogartikel.  

Wie gewinne ich Kunden über Facebook?  

Die Antwort auf diese Frage hängt sehr stark von deinem Geschäftsmodell, aber vor allem davon ab, wie viel du investieren möchtest. Damit meine ich nicht unbedingt Geld, auch Zeit spielt eine wichtige Rolle, wenn du Kunden vor allem kostenlos über Facebook gewinnen möchtest. Facebook für Selbständige ist nämlich nicht so einfach wie mancher denkt. Damit, alle paar Tage einen Beitrag mit einem tollen Angebot zu veröffentlichen, ist es nämlich leider nicht getan.  

Facebook ist ja ein soziales Netzwerk – mit der Betonung auf „sozial“. Das bedeutet, dass die Nutzer auf Facebook sich in erster Linie nicht für Angebote interessieren, sondern sich mit anderen austauschen möchten. Wenn wir sie also mit Werbung für unsere Dienstleistungen „nerven“, ist das nicht immer so erfolgreich, wie wir es gerne hätten.

 Unsere erste Aufgabe besteht also daran, Beiträge zu verfassen, die unseren Fans und Followern einen Mehrwert bieten. Das erfordert einen genauen Plan und natürlich etwas Zeit, schließlich müssen die Beiträge ja erstellt werden. Und ein Beitrag pro Woche ist leider wirklich nicht genug, um eine gute Reichweite zu erzielen. Idealerweise sollte man als Pferdepro mindestens einmal pro Tag etwas posten. Besser wären natürlich mehrere Beiträge pro Tag  aber wer hat dafür schon Zeit? 

Die besten Tipps zur Kundengewinnung auf Facebook 

  • Verfasse Beiträge, in denen es nicht um dein Angebot oder deine Dienstleistung geht. Natürlich möchtest du etwas verkaufen, das sollte aber nur in ca. 20 % deiner Beiträge der Fall sein. Achte dabei auch darauf, dass du subtil verkaufst und nicht direkt mit der Tür ins Haus fällst. Das wirkt sonst plump und eher abstoßend auf potenzielle Kunden. 

  • Gestalte deine Beiträge unterschiedlich. Mal mit Foto, mal ohne. Stelle Fragen, verwende Zitate oder informiere deine Fans und Follower über Fakten, die sie wirklich interessieren. So sorgst du für Abwechslung. 

  • Poste hochwertige Fotos aus deinem Arbeitsalltag. Das schafft Vertrauen und zeigt, wie du arbeitest. Wenn andere Personen oder Pferde von Kunden auf den Fotos zu sehen sind, bitte diese Personen und die Pferdebesitzer immer um Erlaubnis, bevor du die Fotos veröffentlichst.  

  • Wenn du in deinen Beiträgen verkaufst, also deine Dienstleistung anbietest, sorge dafür, dass du deinen Fans und Followern genau mitteilst, was der nächste Schritt ist: dich anrufen, dir eine Mail oder Nachricht zu schicken, auf deiner Website einen Termin zu buchen usw. Wenn erforderlich, denk auch an den Link zu deiner Website oder deine Kontaktdaten. 

  • Deine Facebook-Businessseite ist wie ein Schaufenster und sollte entsprechend professionell gestaltet sein. Dazu gehört auch ein aussagekräftiges Bild und Links zu deinem Impressum und deiner Datenschutzerklärung. Wenn du keine Website mit diesen Informationen hast, musst du sie auf deiner Facebook-Businessseite hinterlegen. Die Nutzung des privaten Profils zu geschäftlichen Zwecken verstößt übrigens gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Facebook. 

  • Versuche, auf alle Kommentare und Nachrichten zu reagieren. So kommst du mit deinen potenziellen Kunden ins Gespräch und darum geht es ja schließlich in den sozialen Netzwerken. 

  • Überprüfe regelmäßig die Statistiken deiner Facebookseite. Hier kannst du u. a. sehen, welche Beiträge besonders beliebt waren. Mit diesen Informationen kannst du deine zukünftigen Beiträge optimieren. 

  • Der Facebook-Algorithmus ändert sich ständig. Wenn Facebook in deiner Marketingstrategie eine große Rolle spielt, ist es empfehlenswert, dich über Änderungen auf dem Laufenden zu halten. 

Facebook Werbung – ja oder nein? 

Das ist eine Frage, die sich nicht so pauschal beantworten lässt, da sie sehr stark von deinem Angebot und deinen individuellen Zielen sowie deinem Geschäftsmodell abhängig ist. Auch deine Zielgruppe spielt eine Rolle bei dieser Entscheidung. Fakt ist, Facebook-Werbung funktioniert, aber mit einigen Einschränkungen. Vor allem ist es wichtig, genau zu wissen, wie du eine Facebook-Werbung richtig erstellst. Nicht nur im Sinne von richtig, damit sie von Facebook genehmigt wird, sondern auch so, dass du wirklich deine idealen Kunden damit erreichst.

Dabei spielen viele verschiedene Faktoren wie die Wahl der Zielgruppe, dir geografischen Einstellungen, ein gutes Bild, ein ansprechender Text usw. eine Rolle. Das zu erklären, würde den Rahmen eines Blogartikels sprengen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich auch bei der Facebook-Werbung ständig etwa ändert. Wenn du Facebook-Werbung also als Teil deiner Marketing-Strategie nutzen möchtest, ist es wirklich empfehlenswert, dich ausführlich mit dem Thema zu beschäftigen, ansonsten verschwendest du wahrscheinlich nur dein Geld.  

Ich wünsche dir für 2020 ganz, ganz viele Neukunden und viel Erfolg in deinem Business.

Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, wie du weitermachen sollst, wie du dich am besten vermarkten kannst … lass uns reden. In einem kostenlosen und unverbindlichen Strategiegespräch überlegen wir gemeinsam, wie du 2020 zu deinem erfolgreichsten Jahr machen kannst.

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Zwei Dinge, die du sofort umsetzen kannst, um 2020 mehr Kunden zu gewinnen

By Wiebke

Das neue Jahr hat kaum begonnen, schon wurden die ersten guten Vorsätze schon wieder verworfen. Das ist das Problem von guten Vorsätzen – es sind Vorsätze und damit eigentlich vollkommen wertlos. Erst durch die Umsetzung können wir wirklich etwas erreichen und etwas ändern. Aber genau hier liegt das Problem, die Vorsätze sind meist zu groß, die Umsetzung umständlich und zeitaufwendig und schwuppdiwupp gerät alles ganz schnell in Vergessenheit.  

Um positiv ins neue Jahr zu starten, findest du in diesem Blogartikel zwei Dinge, die du sofort und ohne riesigen Aufwand umsetzen kannst.  

Bitte deine bestehenden Kunden um Feedback  

Wer nicht fragt, bekommt auch keine Antwort! Natürlich fühlt es sich etwas komisch an, bestehende Kunden um Feedback zu bitten, aber weil es so wichtig für unser Marketing ist, lohnt sich dieser kleine Schritt aus der Komfortzone.  

Warum ist dieses Feedback so wichtig? Nun, zum einen freut man sich ja immer, wenn Kunden zufrieden sind und man ihnen (oder ihren Pferden) mit ihrer Arbeit weiterhelfen konnten. Zum anderen schafft dieses Feedback Vertrauen bei potenziellen Kunden, denn wer möchte schon gerne die Katze im Sack kaufen?  

In sämtlichen Umfragen, die ich 2019 unter meinen Kunden und auf Facebook durchgeführt habe, war die Neukundengewinnung das größte Problem, mit dem selbständige Pferdepros zu tun haben. Wie gewinnt man Neukunden? Indem man zunächst ihr Vertrauen gewinnt! Dabei spielt das positive Feedback bestehender Kunden eine wichtige Rolle.  

Also, Aufgabe 1 für 2020: Kontaktiere mindestens 10 Kunden, denen du mit deiner Arbeit 2019 wirklich weiterhelfen konntest und bitte sie um ein kleines Feedback, das du dann auf deiner Website oder in den sozialen Netzwerken veröffentlichen kannst. 

Kleine Bestandsaufnahme

Wer mich kennt weiß, dass eine gute Planung meiner Meinung nach das A und O für ein gutes Marketing und damit auch für den Geschäftserfolg ist. Vor der Planung steht aber immer eine Bestandsaufnahme, denn wie soll ich etwas planen, wenn ich gar nicht weiß, wo ich im Moment eigentlich stehe.  

Damit es wirklich eine „kleine“ Bestandsaufnahme bleibt konzentrieren wir uns in diesem Blogartikel nur auf deine Schaufenster, also das, was potenzielle Kunden als erstens von dir zu sehen bekommen. Natürlich empfiehlt es sich auch, einige Kennzahlen wie z. B. monatliche Umsätze, Anzahl der gebuchten Termine, Websitebesucher, Facebook-Fans usw. festzuhalten, aber das würde den Rahmen des Blogartikels sprengen. 

1. Deine Website

Wie schnell lädt deine Website? Was ist das erste, was deine Besucher zu sehen bekommen? Wie leicht ist es, herauszufinden, wer du bist und warum dir deine Tätigkeit mit Pferden so am Herzen liegt? Wie einfach ist es, deine Angebote, Kontaktdaten und Preise zu finden? Sieht deine Website auch auf dem Handy noch gut aus oder verzieht sich alles (die meisten Websiteaufrufe erfolgen mittlerweile über Handy oder Tablets)? 

2. Deine Facebook-Seite

Sind deine Fotos oben auf der Facebookseite aktuell und repräsentieren dich und dein Angebot? Hast du einen fixierten Beitrag auf deinem Profil, mit dem du Besucher entweder begrüßt oder der etwas wichtiges (z. B. neuer Blog, neues Video, neuer Podcast usw.) enthält? Sind deine Kontaktinformationen einfach ersichtlich und aktuell? Wie einfach ist es, dich zu kontaktieren? Wie einfach ist es, mehr über deine Leistungen und Angebote zu erfahren, z. B. über eine einfache Verlinkung zu deiner Website? 

3. Andere soziale Netzwerke

Nutzt du andere soziale Netzwerke wie z. B. Instagram oder Pinterest? Schau dir auch hier an, ob deine „Schaufenster“ ein gutes Bild von dir vermitteln. Bei Instagram und Pinterest spielen Bilder eine wichtige Rolle. Sind deine Bilder hochwertig? Repräsentieren sie deine Leistungen und Angebote? Haben sie einen Wiedererkennungswert? Ist deine Bio aktuell und reflektiert sie deine Arbeit? 

Ich wünsche dir für 2020 ganz, ganz viele Neukunden und viel Erfolg in deinem Business.

Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, wie du weitermachen sollst, wie du dich am besten vermarkten kannst … lass uns reden. In einem kostenlosen und unverbindlichen Strategiegespräch überlegen wir gemeinsam, wie du 2020 zu deinem erfolgreichsten Jahr machen kannst.

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5 Tipps für mehr Marketing-Erfolg in den sozialen Netzwerken

By Wiebke

mit sozialen Netzwerken zum Marketing-Erfolg

Das Thema Sichtbarkeit ist ja zurzeit in aller Munde. Wo sollte ich mich und meine Arbeit als Pferdepro präsentieren? Auf Facebook und Instagram oder lieber doch auf Pinterest? Und wie sieht es mit Twitter, Xing und LinkedIn aus? Was sollte ich posten? Und wie oft? Wie groß ist der Zeitaufwand?

Fragen über Fragen, die sich viele Pferdepros stellen, wenn sie die sozialen Netzwerke zur Vermarktung ihrer Dienstleistungen nutzen möchten. Das ist verständlich, denn die sozialen Netzwerke ändern sich ständig und jedes Netzwerk hat seine eigenen „Regeln“ was funktioniert und was nicht. Wie soll man da den Überblick behalten?  

Darum habe ich in diesem Artikel meine besten für Tipps für deinen Marketing-Erfolg in den sozialen Netzwerken zusammengefasst.  

Hast du schon von meinem  Marketingkurs speziell für Pferdepros gehört?

In diesem Kurs vermittle ich dir genau das Wissen, das du brauchst, um aus deinem Hobby Pferd ein lukratives Business zu machen!

  1. Setze dir sinnvolle Ziele

Was möchtest du mit deinen Marketingmaßnahmen in den sozialen Netzwerken eigentlich erreichen? Ich sehe bei meinen Kunden immer wieder, dass sie Marketing in den sozialen Netzwerken betreiben, aber entweder ohne damit ein bestimmtes Ziel zu verfolgen oder mit einem Ziel, das ihnen nicht unbedingt mehr Kunden bringt. Man kann man die Sache so angehen, aber woher weiß man dann, ob diese Arbeit in den sozialen Netzwerken wirklich mehr Kunden bringt oder ob man nur seine Zeit verschwendet? 

Natürlich geht es in den sozialen Netzwerken vor allem um Sichtbarkeit, aber diese Sichtbarkeit soll ja letztendlich zu mehr Kunden führen. Ich bin kein Freund davon, einfach nur „Likes“ zu sammeln, denn diese dienen meiner Meinung nach nur der eigenen Eitelkeit. Vielmehr sollte es darum gehen, sich z. B. als Experte auf einem bestimmten Gebiet zu positionieren, mit potenziellen Kunden ins Gespräch zu kommen, über die eigenen Dienstleistungen und Angebote zu informieren (in Maßen), Ausschnitte aus der eigenen Arbeit zu zeigen usw.  

  1. Entscheide dich für zwei, maximal drei Plattformen 

Auch wenn man das Gefühl hat, auf allen Plattformen präsent sein zu müssen, ist es vollkommen ausreichend, sich auf eine oder zwei, maximal drei Plattformen zu konzentrieren.

Als Pferdepros besteht unsere Hauptbeschäftigung ja nicht im Marketing, sondern in der Arbeit mit unseren Kunden und deren Pferden. Daher macht es Sinn, alle Marketingmaßnahmen so zu optimieren, dass sie so wenig Zeit wie möglich in Anspruch nehmen und dabei so effizient wie möglich sind.

LinkedIn, Xing und Twitter sind als Marketinginstrumente für Pferdepros nicht wirklich geeignet. Bleiben Instagram, Facebook und Pinterest. Wichtig ist es, die eigene Zielgruppe zu kennen und zu wissen, auf welcher Plattform diese die meiste Zeit verbringt. 

Jüngere potenzielle Kunden findet man eher auf Instagram, die etwas Älteren eher auf Facebook. Instagram eignet sich vor allem, wenn man Produkte anbietet oder besonders schöne Fotos zur Verfügung hat. Facebook eignet sich eher für Dienstleistungen und Informationen.

Wer gerne und regelmäßig Blogartikel schreibt ist auf der zurzeit noch weit unterschätzten Plattform Pinterest richtig (weil Pinterest nämlich eigentlich kein soziales Netzwerk ist, sondern eine Suchmaschine mit der man sehr viele Besucher auf die eigene Website „locken“ kann). 

  1. Veröffentliche regelmäßig neue Beiträge 

Hier stellt sich natürlich die Frage, was ist die Definition von regelmäßig? Meiner Meinung bedeutet das mindestens einmal am Tag. Hört sich viel an? Experten empfehlen bis zu 100 Beiträge pro Tag!!! Da sollte sich einer pro Tag für uns doch locker ausgehen, oder 😉 

Natürlich heißt das nicht, dass man wirklich jeden Tag etwas posten muss, man kann die Beiträge ja auch vorplanen und bereits auf der Plattform selbst (bei Facebook) oder in ein Tool eingeben, das die Beiträge dann automatisch veröffentlicht. Beispiele hierfür sind Planoly (Instagram), Tailwind (Instagram und Pinterest - mit diesem Link spart du 15 $ bei Tailwind) und Meet Edgar (Facebook und Instagram für iPhone-Nutzer, mit diesem Link sparst du dir im Oktober 2019 15 $ pro Monat, solange du Meet Edgar nutzt), aber es gibt noch viele andere. 

Oft werde ich von meinen Kunden gefragt, ob sie Ihre Fans oder Follower nicht nerven, wenn sie so viele Beiträge veröffentlichen. Die Antwort auf diese Frage ist ein ganz klares „Nein“! Die sozialen Netzwerke sind mittlerweile so „überfüllt“ und die Algorithmen so kompliziert, dass viele unsere Fans und Follower unsere Beiträge teilweise gar nicht zu Gesicht bekommen oder nur beim Durchscrollen einen ganz kurzen Blick darauf werfen.

Ein Beitrag, den man morgens veröffentlicht, ist bis zum Abend schon in den ewigen Tiefen der sozialen Netzwerke verschwunden. Wenn man dies beachtet, erscheinen die 100 Beiträge pro Tag direkt in einem ganz anderen Licht 😉 

  1. Veröffentliche Beiträge mit einem Mehrwert

Oft sehe ich Facebookseiten, auf denen die Betreiber NUR Beiträge zu ihren Produkten, Dienstleistungen oder Sonderangeboten veröffentlichen. Aber sei mal ehrlich, liest du solche Beiträge, wenn sie in deinem Feed auftauchen? Genau!

Deswegen kann man sich solche Beiträge auch direkt sparen. In den sozialen Netzwerken geht es darum, den anderen Nutzern durch gute Inhalte einen Mehrwert zu bieten, also z. B. neues Wissen zu vermitteln, einen interessanten Standpunkt aufzuzeigen oder sie zum Lachen zu bringen. Hierfür eignen sich Fotos und Videos, Blogbeiträge, Geschichten, Informationen aus dem Arbeitsalltag usw.  

  1. Bau in deine Beiträge einen sogenannten Call to Action

Was ist ein Call to Action? Call to Action ist die im Marketing und Verkauf übliche Bezeichnung für eine Handlungsaufforderung also „Lies hier meinen Blogartikel“, „Hör dir jetzt die neue Podcastfolge an“, „Schau dir mein Video an“, „Buch meinen Kurs“, „Ruf mich an für weitere Informationen“, „Sichere dir jetzt den Frühbucherpreis“.

Widerspricht das nicht Punkt 4, fragst du dich vielleicht? Nein, darum ist das „NUR“ oben in Großbuchstaben geschrieben 😉 Wir veröffentlichen unsere Beiträge in den sozialen Medien ja nicht nur zum Spaß oder weil wir nichts Besseres zu tun haben. Letztendlich möchten wir ja neue Kunden gewinnen.

Ausschlaggebend dafür, ob potenzielle Kunden unsere Beiträge als Spam oder interessant und informativ ansehen, sind die richtige Mischung und der Ton. Veröffentliche also einige Beiträge, in denen du nur einen Mehrwert bietest, andere, in denen du die Leser z. B. auf die Website umleitest (wo sie sich dann eventuell in deine Newsletterliste eintragen) und einige wenige, in denen du deine Dienstleistungen und Angebote vorstellst.  

Letztendlich geht es in den sozialen Netzwerken darum, mit potenziellen Kunden ins Gespräch zu kommen und Vertrauen in deine Fähigkeiten aufzubauen. Und natürlich, um gesehen zu werden. Wenn du diese beiden Aspekte berücksichtigst und dazu noch regelmäßig Beiträge mit einem Mehrwert veröffentlichst, solltest du bald erste Marketing-Erfolge sehen! Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß dabei! 

Weitere kostenlose Marketingtipps bekommst du auch in der Facebookgruppe „Tierisch gutes Marketing“, in der du dich auch mit anderen Dienstleistern für Tiere austauschen kannst.

So kannst du Social Media Marketing als Pferdepro optimal nutzen – 5 Tipps

By Wiebke

Social Media

Immer mehr Pferdepros setzen auf Marketing in den sozialen Netzwerken, um sichtbarer zu werden und mehr neue Kunden zu gewinnen. Und zurecht, denn über die sozialen Netzwerke kann man in der Regel mehr Menschen erreichen als über traditionelles Marketing und vor allem kann man sich „schneller“ vermarkten.

Man muss also nicht mehr mit dem Auto verschiedene Ställe und Reitsportgeschäfte abklappern, um dort Zettel mit der angebotenen Dienstleistung aufhängen. Außerdem sind die Ergebnisse des Marketings meist messbarer, denn man kann genau sehen, wie viele Menschen das Angebot gesehen haben und weiß ja, wie viele neue Kunden man in der letzten Zeit gewonnen hat.  

Social Media Marketing hat aber nicht nur Vorteile, sondern auch vor allem einen ganz gravierenden Nachteil. Man muss wissen, was man tut, denn sonst gehen die Beiträge und Angebote in den Tiefen von Facebook & Co verloren. Darum habe ich in diesem Artikel fünf Tipps zusammengefasst, mit denen du Social Media Marketing effektiver nutzen kannst.

Hast du schon von meinem  Marketingkurs speziell für Pferdepros gehört?

In diesem Kurs vermittle ich dir genau das Wissen, das du brauchst, um aus deinem Hobby Pferd ein lukratives Business zu machen!

  1. Entwickle eine Strategie

Das ist ein Thema, das meiner Meinung nach immer wieder vernachlässigt wird. Viele Pferdepros nutzen zwar die sozialen Netzwerke für ihr Marketing, aber es steckt keine Strategie dahinter. Wie oft sollte man posten? Wann sollte man posten? Wen möchte man erreichen? Was genau ist das Ziel deines Social Media Marketings?

Natürlich sind neue Kunden das Endziel, aber dafür musst du ja erstmal auf dich aufmerksam machen. Möchtest du also deine Blogartikel bekannter machen, Videos oder Fallstudien deiner Arbeit zeigen, mehr Newsletterabonnenten gewinnen oder wie möchtest du dich als Experten und deine Arbeit präsentieren? Diese Strategie ist natürlich nicht in Stein gemeißelt, sondern ändert sich immer wieder, deswegen sollte sie regelmäßig überprüft und angepasst werden. 

  1. Konzentriere dich auf zwei, maximal drei soziale Netzwerke 

Natürlich kannst du mehr Menschen erreichen, wenn du in allen sozialen Netzwerken aktiv bist. Aber die Arbeit sollte ja auch zu schaffen sein und seien wir mal ehrlich: du willst ja nicht Onlinemarketer sein, sondern mit Pferden arbeiten! Daher ist es besser, sich auf zwei oder drei Netzwerke zu konzentrieren und dort eine wirklich gute Präsenz aufzubauen.

Ich persönlich nutze und empfehle Facebook als zurzeit (noch) wichtigstes soziales Netzwerk. Das kann sich in den nächsten Monaten oder Jahren ändern, aber dort findet man zurzeit die meisten Zielkunden (außer man arbeitet hauptsächlich mit jungen Menschen, die eher Instagram nutzen) und man kann sehr zielgerichtet Werbung schalten.

 Das zweite und dritte Netzwerk hängt sehr von den persönlichen Umständen ab: richtet man sich an ein jüngeres Publikum oder verkauft Produkte empfiehlt sich Instagram, möchte man vor allem Videos der eigenen Arbeit zeigen, ist Youtube vielleicht die bessere Plattform. Schreibst du regelmäßig Blogartikel, kann sich vielleicht ein Pinterest-Konto lohnen, obwohl Pinterest von der Definition her gesehen eine Suchmaschine und kein soziales Netzwerk ist.  

 

  1. Sorge für ein aktuelles Profil  

Dein Profil ist wie eine Visitenkarte und auch wenn man sich darüber streiten kann, wie man seinen Profilauftritt gestalten möchte, ist vor allem eines wichtig: das Profil sollte aktuell und professionell aussehen.

Wenn du auf deinem Profilbild komplett anders aussiehst als in der Realität, zeichnet dies ein falsches Bild von dir. Wenn Kontaktdaten nicht mehr aktuell sind, können potenzielle Kunden dich nicht erreichen und wenn dein Angebot oder deine Preise nicht mehr aktuell sind, bringt dir das für die Kundengewinnung auch nicht viel.

Nimm dir also etwas Zeit und geh deine Profile einmal in Ruhe durch. Überprüfe, ob alles aktuell ist und bring alles auf den neusten Stand. 

  1. Poste regelmäßig 

Noch so ein Punkt, den man gar nicht oft genug betonen kann! Mittlerweise sind die sozialen Netzwerke so „voll“, dass Beiträge ganz schnell in der Versenkung verschwinden und vielen unserer Fans und Follower gar nicht erst angezeigt werden, wenn sie nicht speziell danach suchen.

Oft höre ich von meinen Kunden, dass sie ihre Fans und Follower nicht „nerven“ oder „zujammern“ möchten. Das kann ich gut verstehen, das möchte ich auch nicht. Die Realität sieht aber leider inzwischen so aus, dass man ganz schön viel posten müsste, um wirklich zu nerven. Und wenn man interessante Inhalte postet, bietet man ja auch einen Mehrwert und geht keinem auf die Nerven.

Wie oft man postet, ist ganz individuell. Ideal wären dreimal pro Tag (!!!), aber einmal wäre schon gut. Das heißt ja nicht, dass du wirklich jeden Tag posten musst, du kannst dich auch einmal pro Woche eine Stunde hinsetzen und alle Beiträge planen und bereits auf Facebook eingeben oder Tools wie Planoly für Instagram oder Tailwind für Pinterest verwenden. 

  1. Erleichtere dir die Arbeit mit einem Redaktionsplan 

Ein Redaktionsplan, auch Contentplan genannt, macht das regelmäßige posten in den sozialen Netzwerken deutlich einfacher. Zum einen gilt die Ausrede „ich weiß nicht, was ich posten soll“ nicht mehr und zum anderen geht das Posten von Beiträgen auch viel schneller, eben weil man nicht mehr darüber nachdenken muss.

So kann man z. B. immer montags einen neuen Blogartikel veröffentlichen, dienstags ein Zitat posten, mittwochs eine Frage stellen, donnerstags ein neues Angebot vorstellen und freitags etwas aus der Arbeit mit den Pferden erzählen. Du siehst, es ist eigentlich ganz einfach 😉 

 

Ich hoffe, dass diese fünf Tipps dir helfen, dein Social Media Marketing effektiver zu gestalten. Hast du noch Fragen? Weißt du nicht genau wo du am besten anfängst oder in welchen sozialen Netzwerken sich deine Arbeit am besten vermarkten lässt? Ich helfe dir gerne weiter – in einem kostenlosen 30-minütigen Strategiegespräch. Hier kannst du einen Termin buchen.

5 Tipps für eine Strategie zur Neukundengewinnung für Pferdepros

By Wiebke

Neukunden

Ich höre von meinen Kunden immer wieder, dass die Neukundengewinnung einer ihrer größten Herausforderungen ist. Das ist verständlich, denn es gibt unzählige Möglichkeiten sich zu vermarkten – wo soll man da anfangen und wo aufhören?

Einer der Hauptgründe, aus denen die Neukundenakquise nicht ganz nach Plan läuft, liegt meiner Meinung nach darin, dass viele Pferdepros bei Ihrem Marketing nicht strategisch vorgehen. Sie übernehmen Tipps und Tricks, die sie von anderen gehört haben, aber passen die auch für das eigene Business?  

In diesem Blogartikel gebe ich dir 5 Tipps, wie du die Neukundengewinnung strategischer angehen kannst. 

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  1. Setzte dir ein klares Ziel

Wenn du mit SMART-Zielen vertraut bist, kannst du diese als Grundlage nehmen. Ansonsten ist es vor allem wichtig, dass dein Ziel messbar ist. Also z. B. setzt du dir zum Ziel, jede Woche/jeden Monat zwei Neukunden zu gewinnen. Oder nimmst dir vor, in Monat eins zwei Neukunden, in Monat zwei vier Neukunden, in Monat drei sechs Neukunden usw. zu gewinnen. Die Anzahl ist natürlich von der Art deines Angebots und deinen Einkommenszielen abhängig.  

Am besten ist es, wenn du dir dieses Ziel aufschreibst und irgendwo gut sichtbar aufhängst, damit du es nicht „vergisst“ (oder verdrängst, wenn es nicht so gut läuft 😉). 

Dir einfach nur „ich brauche mehr Neukunden“ zum Ziel zu setzen, ist nicht wirklich ausreichend. Das ist so, als würdest du dir vornehmen „ich fahre in den Urlaub“. Aber wohin, wie lange? Denn wenn du den Urlaub nicht genau planst, wirst du wahrscheinlich gar nicht fahren. Genau so ist es mit den Neukunden. Wenn du dir dafür keine klaren Ziele setzt, wirst du wahrscheinlich auch nie eine ernsthafte Neukundenakquise betreiben. 

  1. Reserviere dir eine feste Zeit für deine Marketingaktivitäten 

Wie sagt man so schön? „Von nichts kommt nichts!“ Das ist auch beim Marketing so. Zu wissen, wie Marketing funktioniert ist eine Sache, wirklich regelmäßig verschiedene Marketingaktivitäten in den Alltag einzubauen, steht auf einem ganz anderen Blatt.  

Wenn ich Pferdepros frage, wie viel Zeit sie pro Woche oder Monat für Marketingaktivitäten einplanen, schaue ich oft in überraschte Gesichter. Die wenigsten planen wirklich konsequente Zeiten für ihr Marketing ein. Ich verstehe, dass du als Pferdepro deine Zeit lieber mit Pferden und deren Besitzern als vor dem Computer oder mit dem Aufhängen von Zetteln verbringst. Trotzdem wirst du aber natürlich wenig Zeit mit Kunden verbringen, wenn du keine hast. Deshalb ist Marketing so wichtig.  

Da man aber inzwischen gerade beim Onlinemarketing sehr viel automatisieren kann, muss man aber nicht unzählige Stunden in das Marketing investieren. Gerade wenn du mit deinem Pferde-Business noch am Anfang stehst, wäre es schon sinnvoll, eine Stunde pro Tag für Marketing zu reservieren. Wenn du dir dann schon einige feste Strukturen aufgebaut hast und dich mit den Tools für die Automatisierung deines Marketings vertraut gemacht hast, sollten zwei Stunden pro Woche ausreichen – die solltest du aber auch wirklich investieren. 

  1. Wo sind deine Kunden?

Jetzt weißt du, was du mit deinem Marketing erreichen möchtest und hast (hoffentlich😉) feste Zeiten dafür eingeplant. „Wo sind meine Kunden?“, ist die nächste Frage, die du dir stellen solltest, um deine Marketingaktivitäten strategischer anzugehen.  

Genau hier liegt das Problem vieler Pferdepros. Sie wissen nicht, wo sie ihre Kunden am besten erreichen können. Und gerade dieser Punkt ist sehr individuell. Natürlich kann man Reiter und Pferdebesitzer in den sozialen Netzwerken finden. Aber in welchen genau? Sind sie eher auf Instagram, Facebook oder Pinterest? Machst du bezahlte Werbung in den sozialen Netzwerken? Erreichst du damit die richtigen Leute? Gibt es Facebookgruppen, in denen du Kunden finden kannst?  

Auch Anzeigen in Pferdezeitschriften können sich lohnen. Aber lohnen sie sich für dich? Arbeitest du lokal oder überregional? Welche Zeitschriften lesen deine Kunden? Lesen sie den Anzeigenteil überhaupt? Und lohnen sich die Kosten für die Anzeige im Verhältnis zu dem Umsatz, den eventuelle Neukunden einbringen? 

Du siehst also, es macht Sinn, zunächst etwas Zeit darauf zu verwenden, wen du erreichen möchtest und wo du diese Reiter und Pferdebesitzer finden kannst. Sonst kann es sein, dass du viel Zeit und Geld investierst und einfach die falschen Leute erreichst. 

  1. Konzentriere dich auf Marketingaktivitäten, die funktionieren 

Wenn du Kundenanfragen bekommst, ist es empfehlenswert, diese Reiter oder Pferdebesitzer zu fragen, wie sie auf dich gekommen sind. Konzentriere dich dann auf diese Marketingaktivitäten. Wenn sie über Empfehlungen gekommen sind, versuche mehr Menschen zu finden, die dich weiterempfehlen können. Biete ihnen im Gegenzug etwas dafür an, wie z. B. eine günstigere Behandlung, eine kostenlose Reitstunde, einen vergünstigten Kursplatz oder mach ihnen ein kleines Geschenk. So wird man dich gerne weiterempfehlen.  

Kommen deine Kunden überwiegend über eine bezahlte Werbung in den sozialen Netzwerken, kannst du dir durchrechnen, was dich ein Neukunde kostet. So weißt du genau, was du investieren musst, um eine bestimmte Anzahl Neukunden zu gewinnen und kannst deine Ausgaben, aber auch dein Einkommen besser planen. 

  1. Konzentriere dich auf einige wenige Marketingaktivitäten und gibt dort richtig Gas  

Oft sehe ich, dass meine Kunden zwar sehr viele Marketingaktivitäten betreiben, aber keine davon wirklich richtig intensiv. Sie posten einmal im Monat etwas auf Instagram, vielleicht einmal die Woche etwas auf Facebook, der letzte Blogartikel liegt auch schon wieder drei Monate zurück, sie haben zwar eine Liste mit Newsletterabonnenten, aber der Newsletter geht eigentlich nur dann raus, wenn dringend noch ein paar Kursplätze gefüllt werden müssen und enthält keinen wirklichen Mehrwert für die Leser.  

Da ist es besser, sich auf wenige Kanäle zu konzentrieren und dort regelmäßig nicht nur Werbung zu machen, sondern auch Inhalte zu veröffentlichen, die einen Mehrwert bieten. Zu oft sehe ich, dass die Facebookseiten von Pferdepros nur mit Angeboten gefüllt sind. Damit erreicht man eigentlich gar nichts. Im Gegenteil: oft ist es dann noch so, dass man „Sonderangebote“ jeglicher Art zufügt, weil man dringend neue Kunden sucht. Das Ganze sieht dann nur noch ramschig aus und daran werden Kunden bestimmt kein Interesse haben. Wenn also Facebook dein bevorzugtes Marketinginstrument ist, poste jeden Tag – und nicht nur Werbung für dein Angebot, sondern poste z. B. Blogartikel, mach ein Facebook Live in denen du potenziellen Kunden etwas Wissen vermittelst usw.  

Hast du viele Kunden über Flyer gewonnen, die du in Reitställen, Reitsport- und Futtergeschäften usw. auslegst und aufhängst? Werden dann zum besten Flyeraufhänger und -ausleger im ganzen Umkreis. Mach dir einen Plan, wann du wo etwas ausgelegt hast und wann du wieder hinfahren kannst und wo du noch hinfahren könntest. Kannst du an den Orten, an denen du die Flyer ausgelegt hast, vielleicht kostenlose Kurzvorträge zu deinem Thema halten und so noch bekannter werden und mehr Neukunden gewinnen? 

Entscheide dich also für zwei oder drei Marketingaktivitäten, die ganz besonders gut für dich funktionieren und bei denen du weißt, dass du deine Zielgruppe so wirklich erreichst. Nimm dir dann vor, ein wahrer Meister auf diesem Gebiet zu werden.  

Bist du dir nicht sicher, welche Marketingaktivitäten die Richtigen für dich sind, wo du deine Zielkunden findest, bzw. wer überhaupt deine Idealkunden für dich sind? Das und vieles mehr lernst du in meinem Marketingkurs für Pferdepros. Hier findest du weitere Informationen zum Kurs. 

5 Tipps für ein strategisch gutes Marketing für Pferdepros

By Wiebke

Marketingstrategie für Pferdepros

Wer mich kennt und/oder an meinem Marketingkurs für Pferdepros teilgenommen hat, weiß, dass ich sehr viel Wert auf eine gute Marketingstrategie lege. Ich sehe immer wieder, dass viele Pferdepros zwar Marketing für ihre Angebote betreiben, dabei aber kein konkretes Ziel verfolgen und dass die verschiedenen Marketingmaßnahmen nicht ineinandergreifen. 

Grundsätzlich bin ich ja der Meinung, dass ein bisschen Marketing immer noch besser ist als gar keins, trotzdem sind deine Marketingmaßnahmen aber effektiver, wenn du mit einer Strategie arbeitest.

 Mit diesen 5 Tipps zeige ich dir, wie du ganz einfach eine Marketingstrategie entwickeln kannst, die du auch in wenigen Minuten pro Tag umsetzen kannst, damit deine Marketingmaßnahmen in Zukunft mehr potenzielle Kunden erreichen.

Hast du schon von meinem  Marketingkurs speziell für Pferdepros gehört?

In diesem Kurs vermittle ich dir genau das Wissen, das du brauchst, um aus deinem Hobby Pferd ein lukratives Business zu machen!

  1. Lege deinen idealen Kunden fest

Mit wem arbeitest du am liebsten? Gerade wenn man noch nicht so viele Kunden hat, ist es verständlich, dass man sich über jeden neuen Kunden freut, schließlich möchte man ja auch Geld verdienen und da kann man nicht immer wählerisch sein. Glaubt man zumindest. Trotzdem solltest du aber von Anfang wählerisch sein, denn die Zusammenarbeit mit nicht idealen Kunden kann auf Dauer ganz schön anstrengend und manchmal sogar so nervig werden, dass einem die Lust schon mal vergehen kann.

Außerdem ist es so, dass wenn man versucht zu viele Leute gleichzeitig anzusprechen, eigentlich niemanden wirklich konkret anspricht. Grundsätzlich könnte man ja davon ausgehen, dass man mit seiner Arbeit alle Pferdebesitzer oder Reiter anspricht. Aber mit welchen Pferdebesitzern genau möchtest du arbeiten? Sprichst du eine bestimmte Reitweise an? Oder Reiter die ein bestimmtes Ausbildungsniveau haben? Pferde, die den Reiter vor eine bestimmte Herausforderung stellen? Pferde, die ein bestimmtes gesundheitliches Problem haben? Welche Philosophie vertrittst du selbst? Eine bestimmte Art des Umgangs mit dem Pferd, der Haltung, des Trainingsaufbaus usw.?

Vielleicht hast du ja einige Kunden, mit denen du besonders gerne zusammenarbeitest. Überlege welche Eigenschaften diese Kunden gemeinsam haben, die die Arbeit mit ihnen so angenehm wie möglich macht und gestalte deine Marketingmaßnahmen so, dass du genau diese Kunden ansprichst.

  1. Wo findest du diese idealen Kunden 

Wenn du weißt, welche Art von Kunden du suchst, ist es an der Zeit, dir zu überlegen, wo genau du diese idealen Kunden findest. Verbringen sie viel Zeit online? Und wenn ja, in welchen sozialen Netzwerken. Sind sie in bestimmten Facebookgruppen zu verschiedenen Themen?

Wenn du „traditionelles“ Marketing betreibst und z. B. Zettel in Ställen oder Reitsportgeschäften aushängst, überlege dir, in welcher Art von Stall dein idealer Kunde sein Pferd unterbringt, wo er einkauft, welche Veranstaltungen er besucht usw.

  1. Welches Problem löst du für deinen idealen Kunden? 

Klar, ein Trainer unterstützt beim Reiten, ein Therapeut behandelt eine Krankheit oder arbeitet präventiv. Aber welches Problem löst du genau? Versuche dabei, so spezifisch wie möglich zu sein, denn ein Kunde sucht nicht einfach nur einen Trainer, damit er besser reiten kann oder einen Therapeuten, damit es dem Pferd besser geht. Sie möchten reiterlich vielleicht gerade an der Geraderichtung ihres Pferdes arbeiten, haben Probleme mit dem Galopp, das Pferd geht im Gelände immer durch, sie möchten es nach einer Verletzung wieder aufbauen, brauchen Unterstützung bei der Ausbildung eines Jungpferdes usw. Oder sie suchen einen Therapeuten, weil das Pferd immer mal wieder Taktprobleme oder Rückenschmerzen hat, eine Verletzung heilt vielleicht nicht wie gewünscht aus usw.

Überlege dir also genau, aus welchem Grund die ein Pferdebesitzer oder Reiter anrufen und um Unterstützung bitten würde und sprich dieses Problem in deinem Marketing an.

  1. Was möchtest du mit deinem Marketing erreichen?

Klar, mehr Kunden, das liegt natürlich auf der Hand. Aber leider ist es in den meisten Fällen so, dass Kunden dein Angebot nicht sofort in Anspruch nehmen. Sie möchten dich zunächst etwas besser kennenlernen. Du kennst das selbst, wenn bei dir jemand mit einem Angebot sofort mit der Tür ins Haus fällt, findest du das wahrscheinlich auch etwas aufdringlich und lehnst erstmal dankend ab. Wenn du Interesse an dem Angebot hast, schaust du es dir vielleicht erst noch etwas genauer an, bevor du kaufst. Wenn der Anbieter sehr aufdringlich war, würdest wahrscheinlich nie etwas bei ihm kaufen.

Daher ist empfehlenswert, dass dein Marketing nicht nur aus dem Anpreisen deiner Dienstleistung besteht, sondern du deinen potenziellen Kunden auch ein bisschen Hintergrund über dich selbst, deine Erfahrung und deine Einstellung zu Pferden gibst. Das geht z. B. über einen Blog, einen Podcast oder regelmäßige Posts in sozialen Netzwerken. Du möchtest also zunächst erreichen, dass potenzielle Kunden dich kennenlernen, dich mögen und dir vertrauen. Erst dann bietest du ihnen eine Zusammenarbeit an.

Ziel deines Marketings ist also nicht nur sofort etwas zu verkaufen, sondern potenziellen Kunden die Möglichkeit zu bieten, Vertrauen zu dir aufzubauen.

  1. Setze dir einige genau messbare Marketingziele 

Woher weißt du eigentlich, ob deine Marketingmaßnahmen erfolgreich sind? Setzt du dir ein Umsatzziel für den Monat und richtest dein Marketing danach aus, dieses Ziel zu erreichen? Hast du eine bestimmte Vorgabe, wie viele neue Newsletterabonnenten du in einem bestimmten Zeitraum gewinnen möchtest? Wie viele neue Gefällt-mir-Angaben und Interaktionen du auf deiner Facebookseite haben möchtest? Wie viele Neukunden? Wie viele Buchungen für z. B. deine Kurse im nächsten Halbjahr?

Nein? Willkommen im Club! Das geht den meisten Pferdepros so. Aber wenn du die Effektivität deiner Marketingmaßnahmen nicht überprüfst, wie kannst du dann wissen, ob sie erfolgreich sind oder ob du deine Zeit verschwendest?

Wenn du aber genau weißt, was funktioniert, also dir neue Kunden gebracht hat, und was nicht, kannst du dich ganz auf diese Marketingaktivitäten konzentrieren. So wird dein Marketing nicht nur erfolgreicher, du sparst dir auch viel Zeit.

Und jetzt?

Versuche, dir jeden Tag etwas Zeit zu nehmen, um die oben genannten Punkte Schritt für Schritt umzusetzen. Das nimmt vielleicht ein bisschen Zeit in Anspruch, aber mit einer klaren Strategie brauchst für dein Marketing nur ein paar Minuten pro Tag. Oder du planst dir ein bis zwei Stunden pro Woche dafür ein.

Brauchst du Unterstützung? Alle oben genannten Punkt bespreche ich auch in meinem Marketingkurs ausführlich und dort entwickeln wir Schritt für Schritt deine individuelle Marketingstrategie.

Weitere kostenlose Marketingtipps bekommst du auch in der Facebookgruppe „Tierisch gutes Marketing“, in der du dich auch mit anderen Dienstleistern für Tiere austauschen kannst.

Warum gerade Online-Marketing für Pferdepros so wichtig ist

By Wiebke

Online-Marketing

Viele Menschen, die professionell mit Pferden arbeiten, egal ob es Pferdetrainer, Therapeuten jeglicher Art, Sattler, Hufbearbeiter, Tierärzte usw. sind, setzen noch hauptsächlich auf traditionelle Formen des Marketings. 

Dabei verlassen sie sich hauptsächlich auf Empfehlungen oder die guten alten „Zettel“, die sie in Reitsportgeschäften, im Futterhandel oder in Reitställen aufhängen. Aber das Internet bietet so viel mehr Möglichkeiten für ein effizientes und auch kontrollierbareres Marketing.

Grundsätzlich ist dieses traditionelle Marketing ja nicht „falsch“, denn es funktioniert noch immer. Trotzdem weist es aber einige Schwachstellen auf, vor allem ist man sehr stark von anderen abhängig und kann die Ergebnisse nicht wirklich kontrollieren und beeinflussen.  

Hast du schon von meinem  Marketingkurs speziell für Pferdepros gehört?

In diesem Kurs vermittle ich dir genau das Wissen vermittle, was du braucht, um dich mit deinem Hobby Pferd zu einem lukrativen Business zu machen!

Nehmen wir die Weiterempfehlung von Kunden. Wir wissen nicht, ob und wann Kunden uns weiterempfehlen. Natürlich kann man Kunden um eine Empfehlung bitten, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die wenigsten Pferdepros dies auch wirklich tun, schließlich möchte man nicht aufdringlich erscheinen. Aber auch wenn man bestehende Kunden bittet, die Dienstleistung weiter zu empfehlen, ist man noch immer abhängig davon, dass die Kunden dies dann auch tun. Und dann stellt sich die Frage, wie vielen Personen werden wir weiterempfohlen. 1 oder vielleicht 10? Und mit welcher Begeisterung? Halbherzig aus einem Pflichtgefühl heraus oder mit voller Begeisterung und Überzeugung? 

Auch mit den beliebten „Zetteln“ sind wir abhängig von anderen. Wie sichtbar werden diese aufgehängt? Wie lange bleiben sie hängen? Hängt ein anderer Anbieter seinen Zettel vielleicht genau über unseren Zettel? Wie viele Menschen sehen den Zettel eigentlich? Haben sie unser Angebot auf dem Weg nach Hause vielleicht schon wieder vergessen? 

Genau diese Probleme löst das Internet. Außerdem bietet es uns sehr viele Möglichkeiten, die wir ganz einfach und bequem von zuhause aus nutzen können und die uns zuverlässige Statistiken liefern. Diese zeigen uns nicht nur, wie viele Menschen unser Angebot gesehen haben, sondern wir können analysieren, wie viele Neukunden wir aus unserem Online-Marketing gewonnen haben. Das bedeutet im Umkehrschluss, wenn wir mehr Kunden brauchen, verstärken wir einfach unsere Marketingmaßnahmen. 

Ein Beispiel: Wenn du einen Newsletter zur Vermarktung deiner Dienstleistung nutzt, hast du eine Liste mit Personen, die Interesse an deiner Arbeit haben. In deinen Newsletter baust du einen Link zu deinem Angebot ein, z. B. einen Wochenendkurs, eine bestimmte Behandlung usw. Über die Statistiken deines Newsletteranbieters kannst du sehen, wie viele deiner Abonnenten auf diesen Link geklickt haben. Anhand deiner Anmeldungen für deinen Kurs oder Buchungen für deine Behandlung kannst du sehen, wie viele von diesen Lesern sich auch wirklich angemeldet oder gebucht haben. Jetzt weißt du: Pro X Anzahl Interessenten werden am Ende X Kunden. Heißt im Umkehrschluss: wenn du mehr Kunden brauchst, musst du mehr Interessenten auf deine Newsletterliste bekommen. Dies geht z. B. über deinen Blog oder ein kleines kostenloses Angebot wie meine 10 kostenlosen Marketingtipps für Pferdepros 

Ein anderes Beispiel: Facebook-Anzeigen. Diese liefern dir ganz genaue Statistiken für deine Anzeigen. Du kannst also sehen, wie viele Personen deine Anzeige gesehen haben, wie viele darauf geklickt haben und weißt selbst genau, wie viele Personen sich letztendlich bei dir angemeldet oder eine Behandlung gebucht haben. Und auch hier gilt im Prinzip wieder, je mehr Ads desto mehr Kunden. 

Natürlich ist die Rechnung nicht ganz so einfach, wie ich es hier auf den ersten Blick darstelle, denn deine Ergebnisse werden auch durch andere Faktoren beeinflusst. Ist dein Newsletter z. B. für deine Leser nicht sehr interessant, weil du nur Werbung machst und keinen echten Mehrwert bietest, nutzt dir die größte Liste mit Interessenten nichts. Ähnliches gilt für eine Facebook-Werbung: sprichst du die falsche Zielgruppe an, kannst du zig Euro in Anzeigen investieren und kommst trotzdem nicht zu mehr Kunden.  

Es gibt viele andere Faktoren, die den Erfolg deines Marketings beeinflussen. Diese alle aufzuzählen würde den Rahmen eines Blogartikels deutlich sprengen. Weil Marketing eigentlich ganz einfach sein kann, aber man trotzdem viele Faktoren berücksichtigen muss, um sich erfolgreich zu vermarkten, habe ich meinen Onlinekurs Marketing & More für Pferdepros entwickelt. Wenn dich das Thema Marketing interessiert, findest du hier  weitere Infos.  

5 Tipps, um neue Kunden zu finden

By Wiebke

neue Kunden finden

Leider gehören Pferdebesitzer nicht immer zu den treuesten Kunden. Natürlich gibt es solche und solche und auch viele treue Kunden, aber wir alle wissen, dass viele Pferdebesitzer sich leicht beeinflussen lassen und sich gerne auch mal schnell einen neuen Trainer, Therapeuten, Schmied, Sattler, Tierarzt oder welchen Dienstleister auch immer suchen, wenn dieser bessere Erfolge in kürzerer Zeit und dann auch noch zu einem günstigeren Preis verspricht.

Damit unser Einkommen aber konstant bleibt, sollten wir eigentlich ständig neue Kunden akquirieren, auch wenn das manchmal gar nicht so einfach ist. Hier habe ich dir 5 Tipps zusammengefasst, mit denen zu mit geringem Zeitaufwand regelmäßig neue Kunden finden kannst. 

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  1. Soziale Netzwerke 

Soziale Netzwerke sind eine wahre Goldgrube, wenn es darum geht, Neukunden zu finden. Wichtig ist hier nur, sich auf die Netzwerke zu konzentrieren, auf denen das Zielpublikum zu finden ist, bei den Pferdeleuten ist das hauptsächlich Facebook und dort vor allem in den verschiedenen Gruppen 

Außerdem sollte man sich nicht nur darauf beschränken, Werbungen zu schalten oder auf der eigenen Seite seine Angebote zu präsentieren, sondern es geht um die Interaktion mit den anderen Nutzern und darum, einen echten Mehrwert zu bieten. In den sozialen Netzwerken liegt die Betonung auf „sozial“, man sollte also mit potenziellen Kunden einen Dialog eingehen und sie nicht mit Angeboten bombardieren. Dies ist z. B. durch interessante Inhalte, aber auch durch Facebook Lives möglich.

Außerdem bieten die sozialen Netzwerke die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu zeigen und auch ein paar persönlichere Inhalte zu bieten, um eine intensivere Beziehung mit potenziellen Kunden aufzubauen.

  1. Werbung 

Werbung kann auf verschiedenen Kanälen geschaltet werden. Auch hierbei kommt es wieder darauf an, sich dort zu präsentieren, wo man von der Zielgruppe gefunden werden kann. Arbeitet man hauptsächlich lokal, kann man auch heute noch einfach Zettel in den Ställen und Reitsportläden der Umgebung aufhängen oder kostenlose Vortragsabende organisierenVeranstaltet man Kurse z. B. im ganzen Land oder in der DACH-Region, kann man natürlich auch online oder in den verschiedenen Pferdezeitschriften Werbung machen. 

  1. Netzwerken 

Ein persönliches Kennenlernen trägt enorm dazu bei, Vertrauen bei potenziellen Kunden aufzubauen. Die Möglichkeiten zum Netzwerken sind schier unendlich. Dazu gehören vor allem Veranstaltungen aller Art wie Messen, Turniere, Informationsabende zu verschiedenen Themen rund um’s Pferd, Reitställe usw.  

Gute Ansprechpartner können auch Tierärzte und Schmiede sein oder andere Dienstleister rund um’s Pferd, mit denen man nicht konkurriert, sondern deren Angebot die eigene Arbeit ergänzt und mit denen man eventuelle sogar im Team arbeiten könnte. Ein Beispiel hierfür sind Trainer und Therapeuten, die mit einer ähnlichen Philosophie arbeiten.  

  1. Empfehlungen

Auch Empfehlung tragen sehr gut dazu bei, Vertrauen bei möglichen Neukunden aufzubauen, denn schließlich preist man nicht selbst seine Produkte und Dienstleistungen an, sondern sie werden von einer unabhängigen Person, die diese wahrscheinlich schon selbst ausprobiert hat, empfohlen. 

Leider ist es meistens so, dass Kunden nicht allzu oft Empfehlungen von alleine aussprechen, aber wenn man sie nett und freundlich darum bittet, werden die meisten zufriedenen Kunden dies sicher gerne tun.

Man kann Kunden natürlich auch für diese „Werbung“ belohnen. Z. B. kann man ihnen einen Rabatt auf den nächsten Kauf oder einen besonderen Bonus anbieten, der ansonsten nicht erhältlich ist.  

  1. PR 

Mit Public Relations, also der Öffentlichkeitsarbeit, versucht man, das Bild, dass die Öffentlichkeit von einem hat, zu beeinflussen. In der Praxis handelt es sich dabei um die Darstellung der eigenen Person in verschiedenen Medien, ohne wirklich „Werbung“ zu machen.  

Man macht also auf sich aufmerksam, stellt sich vor, erzählt vielleicht auch von seinem Angebot ohne dieses direkt zu verkaufen. Für Pferdepros eignen sich für diesen Zweck z. B. Gastblogs, Interviews in Podcasts oder Facebook Lives, aber auch Artikel in Zeitschriften, in denen man sich als Expertin positioniert oder interviewt wird, bis hin zu Messe- oder auch Fernsehauftritten.

Je nachdem, wie bekannt man schon ist, muss selbst aktiv nach diesen Möglichkeiten suchen oder diese werden einem angeboten. 

Entwickle eine Strategie für die Gewinnung von Neukunden.

Nur so kannst du für einen regelmäßigen Kunden- und damit auch Einkommensstrom sorgen. Welche der genannten Strategien eigenen sich am besten für dein Angebot? Wie kannst du sie umsetzen? Welche anderen Strategien kannst du nutzen? 

5 Methoden, um den richtigen Preis festzulegen

By Wiebke

Preisgestaltung

Die richtige Preisgestaltung fällt vielen Pferdepros schwer. Orientiert man sich an den anderen Anbietern in der Umgebung oder gestaltet man seine Preise so, dass man auch wirklich etwas an der Arbeit verdient bzw. so, dass die Arbeitszeit, die ja auch in den meisten Fällen eine An- und Abfahrt beinhaltet, angemessen vergütet wird.  

Es gibt die verschiedensten Methoden, um den richtigen Preis festzulegen. Hier stelle ich dir die fünf am häufigsten verwendeten Methoden vor. 

Hast du schon von meinem  Marketingkurs speziell für Pferdepros gehört?

In diesem Kurs vermittle ich dir genau das Wissen vermittle, was du braucht, um dich mit deinem Hobby Pferd zu einem lukrativen Business zu machen!

  1. Gar keine Methode 

Du lachst jetzt vielleicht oder denkst, ich bin zu faul, dir wirklich fünf Methoden vorzustellen, die Realität ist aber, dass Pferdepros ihre Preise tatsächlich häufig einfach „aus der Luft greifen“.

Oft ist es so, dass sie es einfach nicht besser wissen und sich daher an anderen Anbietern orientieren. Oder sie glauben, ansonsten zu teuer zu sein. Manchmal legen sie auch gar keinen genauen Preis fest, sondern bieten ihre Leistung kostenlos oder zu jeweils einem unterschiedlichen Preis an (Stichwort: Pferde sind ja schließlich unser Hobby und wir helfen ja so gerne).

Auch wenn ich diese Denkweise nachvollziehen kann – ich habe selbst oft genug kostenlos oder zu einem unangemessenen Preis geholfen -  muss ich dir wahrscheinlich nicht erklären, dass diese Methode weder professionell noch erfolgversprechend ist. Wenn du deine Preise also bisher auf diese Art und Weise festgelegt hast, möchte ich dir wirklich ans Herz legen, dir die nächsten vier Methoden anzuschauen.

  1. Preiskalkulation 

Bei dieser Methode ermittelt man zunächst, welche Kosten für das Angebot entstehen. Dazu gehören Materialkosten, Werbekosten, Anfahrt, Aus- bzw. Weiterbildung, aber auch anteilige Kosten für deine Website, Steuern, Versicherungen und, was oft vergessen wird, deine Zeit, auch wenn du die im Auto verbringstWenn du also z. B. ein einstündiges Training oder eine Behandlung anbietest und du jeweils eine halbe Stunde für die An- und Abfahrt benötigst, arbeitest du zwei Stunden!!!

Das solltest du dann auch in deiner Preiskalkulation berücksichtigen. Ich sehe bei meinen Kunden, gerade wenn sie sich gerade erst selbständig gemacht haben, immer wieder, dass sie glauben, dass sie auch 35 Euro in der Tasche haben, wenn Sie 35 Euro für eine Stunde nehmen. Das ist aber aus den oben genannten Gründen nicht der Fall, deshalb solltest du dir genau überlegen, welche Kosten du hast und wie viel du unterm Strich verdienen möchtest und deine Preise dann entsprechend festlegen. 

  1. Preise an denen der Konkurrenz orientieren

Bei dieser Methode recherchiert man die Preise der Konkurrenz und basiert seine eigenen Preise dann auf diesen. Dabei ist es vor allem wichtig, vergleichbare Angebote zu finden, damit man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Also ähnliche Sparten, Ausbildungen, Erfahrungen usw. 

Auch sollte man darauf achten, die Preise der Konkurrenz nicht zu stark zu unterbieten, denn wenn dies dauerhaft erforderlich ist, sollte man sein Geschäftsmodell nochmal überdenken. Denn wenn wir uns die Pferdebranche einmal genau anschauen, sind die Preise der anderen Anbieter sowieso häufig schon zu günstig. Diese zu unterbieten wird wahrscheinlich dazu führen, dass man fast rund um die Uhr arbeiten oder sich bald einen anderen Job suchen muss. 

  1. Das Mindestumsatzverfahren 

Im Mindestumsatzverfahren werden nicht nur die Kosten des Angebots, sondern auch die Nachfrage ermittelt. Dies erfordert einige Marktrecherche, bei der man sich vor allem auf verlässliche Zahlen basieren sollte. Dies ist nicht immer einfach und teilweise fast unmöglich, da derartige Statistiken in der Pferdebranche nicht erhoben werden bzw. nicht für jedermann zugänglich sind

Wenn du nach dieser Methode arbeiten möchtest, ist es empfehlenswert, dir wirklich viel Zeit zu nehmen, um die Nachfrage nach deinem Angebot zu ermitteln.

Noch ein wichtiger Punkt dazu: nur weil dein Angebot einzigartig ist und du den gesamten Markt für dich alleine hast, heißt dass nicht automatisch, dass die Nachfrage groß ist und du „jeden Preis“ dafür verlangen kannst.

  1. Die Preisstrategie

Bevor du den Preis für dein Angebot festlegst, musst du dich für eine Strategie entscheiden. Möchtest du dich lieber im Hochpreis- oder im Niedrigpreissegment ansiedeln, also Diskonter oder Edelboutique sein?

 Beide Strategien haben Vorteile, im Hochpreissegment verdienst du mehr, dafür ist der Verkauf angeblich schwieriger (stimmt aber meiner Meinung nach nicht), im Niedrigpreissegment verdienst du weniger, musst also mehr arbeiten, aber dafür ist der Verkauf angeblich einfacher. 7

Oder möchtest du verschiedene Preisstufen für verschiedene Kundengruppen anbieten? Dies ist eine beliebte Methode bei beginnenden Selbständigen, hat aber den Nachteil, dass du auch verschiedene Kundengruppen ansprechen musst, was teurer und zeitaufwendiger ist.

Schließlich gibt es noch die Preisstrategien Abschöpfung und Marktpenetration. Bei der Abschöpfung startet man mit einem hohen Preis, der dann später niedriger wird. Diese Strategie wird vor allem bei neuen, einzigartigen Produkten und Dienstleistungen angewendet, ist für Dienstleister also nicht unbedingt relevant. Die Marktpenetration funktioniert genau andersherum: man startet mit einem niedrigen Preis um möglichst viele Kunden zu gewinnen und steigert den Preis dann langsam – finden die Kunden aber vielleicht nicht so toll 😉 

Du siehst also, es ist gar nicht so einfach, den richtigen Preis festzulegen, denn wenn man sich wirklich langfristig und professionell auf dem Markt positionieren möchte, gehört schon eine durchdachte Strategie dazu und man kann den Preis nicht einfach aus der Luft greifen 

Hast du eine Preisstrategie? Wenn nicht, ist es jetzt an der Zeit, deine Preisgestaltung zu überdenken. Die folgenden Fragen helfen dir vielleicht dabei:  

  • Möchtest du dich im Hoch- oder Niedrigpreissegment ansiedeln und welche Vor- und Nachteile siehst du für deine Entscheidung? 

  • Wer sind deine 5 wichtigsten „Konkurrenten“ und welche Preise verlangen sie? Was ist der Durchschnittspreis? Möchtest du über- oder unterbieten und warum? 

  • Schreibe deine gesamten Kosten auf und überlege dir, wie viel du verdienen möchtest. Rechne alles zusammen und ermittle daraus deinen Preis. Ist der realistisch?